Politik und Nachrichten

Mittwoch, 2. Juni 2010 Uncategorized

Politik und Nachrichten empfinde ich überwiegend als deprimierend oder langweilig. Insofern beschränkt sich mein Studium der Politik und Nachrichten meist auf das Überfliegen von Spiegel Online. Seit einiger Zeit gucke ich jedoch regelmässig auch bei Fefes Blog vorbei. Eine vernünftige Prise Sarkasmus, Zynismus oder Ironie in Verbindung mit interessanten Hintergrundinformationen zu aktuellen Meldungen streichelt dort sanft die Seele des nachrichten-/ bzw. politiküberdrüssigen Lesers.

WLAN-Router, 802.11n, Dual Band, Dual Radio, 300 MBit/s, 2,4 Ghz, 5 Ghz, wtf

Mittwoch, 2. Juni 2010 News

Der 802.11n-Standard mit brutto 300 MBit/s in Computern erfreut sich einer zunehmenden Verbreitung. Darüber hinaus schreien HTPC, Xbox 360, PS3, der neue Flachbildfernseher oder die HD-Videos auf dem NAS (Network Attached Storage) geradezu danach, den alten Router mit 802.11g-Standard und damit bestenfalls rund 20 MBit/s Durchsatz endlich in Rente zu schicken. Doch die Suche nach einem Ersatz der Rentner in spe - darunter zweifelsohne zahllose WRT54G - gestaltet sich schwieriger, als man annehmen könnte. So ist es auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen, was die verschiedenen Geräte zu leisten im Stande sind. Vokabeln wie (simultanes) Dual Band, Dual Radio, 2,4 Ghz und 5 Ghz, MIMO, 300 und teilweise auch 600 MBit/s finden sich auf den Verpackungen und den Internetseiten der Herstellern. Doch wer braucht nun eigentlich was und wie unterscheiden sich die vielen Modelle?

Dieser Artikel soll dementsprechend ein wenig Licht ins Dunkel bringen und einige empfehlenswerte Geräte aufzeigen. Es gilt:

  • Dual Band = Kann in den Frequenzbereichen 2,4 Ghz oder 5 Ghz funken.
  • Dual Radio = Kann gleichzeitig auf 2,4 Ghz und auf 5 Ghz funken.
  • 802.11n schafft netto und im Idealfall einen Durchsatz von gut 100 MBit/s, also ungefähr 13 Megabyte pro Sekunde - immerhin 5x so schnell wie 802.11g. Kann auf beiden Frequenzen verwendet werden.
  • Im Mischbetrieb (802.11g + 802.11n) auf der gleichen Frequenz brechen die Übertragungsraten massiv ein.
  • Der vergleichsweise gering ausgelastete 5 Ghz-Bereich reagiert deutlich empfindlicher auf Wände und Decken, in Gebäuden ist die Reichweite durch die stärkere Dämpfung des Signals deshalb meist geringer als im 2,4 Ghz-Bereich. Die Qualität des WLAN-Signals hängt also stark vom jeweiligen Gebäude und der zu überwindenden Hinternisse ab.

Router mit Dual Radio können also beispielsweise ein 802.11g-WLAN im Frequenzbereich von 2,4 Ghz und ein 802.11n-WLAN im Bereich von 5 Ghz bereitstellen. Übrigens sollte darauf geachtet werden, ob das anzuschließende Gerät auch im Bereich von 5 Ghz funken kann - einige Geräte mit 802.11n unterstützen nur 2,4 Ghz. Sehr praktisch ist die Tatsache, daß einige Router eine USB-Schnittstelle mitbringen, an die man externe Festplatten anschließen und im Netzwerk verwenden kann. Ein Modell bietet sogar eine zweite USB-Schnittstelle, die als Printserver fungiert und drucken über das Netzwerk ermöglicht. Doch genug der grauen Theorie, hier sind die Favoriten, zuerst drei Modelle, die alle simultanes Dual Band unterstützen (also ein Dual Radio eingebaut haben):

Auf http://www.dd-wrt.com/ (bitte haltet euch an die Anleitungen, wie man korrekt flasht!) gibt es die bekannte Alternativ-Firmware, um die Funktionsvielfalt der oben genannten Routern noch einmal gehörig zu erweitern. Alle drei unterscheiden sich hinsichtlich ihrer technischen Spezifikationen kaum und bieten 4 x GBit-LAN und 1 x USB 2.0.

Kann auf Dual Radio verzichtet werden, sind vor allem folgende Geräte sehr beliebt:

Eine ausdrückliche Empfehlung sollte an dieser Stelle der Asus RT-N16 bekommen. Obwohl dieses Gerät kein Dual Radio besitzt und dafür noch relativ teuer ist, bietet es als einziges Gerät zwei USB-Anschlüsse, um Drucker oder Festplatten im Netzwerk zu sharen. Der entscheidende Unterschied zu o. a. Alternativen ist jedoch die umfangreiche Hardwareausstattung: Mit 32 MB Flash und 128 MB RAM bietet er genug Speicher für aufwendige Firmwares, VPN-Konfigurationen und andere Spielereien, während sich die Konkurrenten mit 8 MB Flash und oft nur 32 MB RAM (WRT320N) oder seltener immerhin 64 MB RAM (WRT610N, WNDR3700) zufriedengeben müssen.

Eine allgemeingültige Kaufempfehlung kann deshalb in diesem Fall auch nicht abgegeben werden, es kommt einfach zu sehr auf den speziellen Einsatzzweck an. An dieser Stelle noch der Hinweis, daß sich ältere Router, sofern dd-wrt-fähig, gut dafür eignen, um Geräte mit Netzwerkanschluß ins WLAN einzubinden. Mehr Infos dazu z. B. hier: http://www.makeuseof.com/tag/how-to-turn-an-old-router-into-a-wireless-bridge/

Review: Teac MP-480 MP3-Player

Sonntag, 2. August 2009 Tests, Uncategorized

Auf der Suche nach einem MP3-Player für meine beiden Kinder kam mir ein Angebot von Amazon gerade recht: Ein Gerät von Teac mit 4 GB Speicher, diversem Schnickschnack wie Radio, Aufnahmefunktion und Foto- und Videobetrachter für 35.- Euro. Da diese Features für uns völlig belanglos sind, konzentriere ich mich hier nur auf das Musikhören. Ausschlaggebend für den Kauf waren die beiden Kopfhörerausgänge und die Ordnernavigation. Erfahrungen habe ich mit diversen Ipods und Sandisks, die für mich der Vergleichsmaßstab sind. Ich machs kurz:

Pro:

  • Er fässt sich schön an, die Seiten und die Rückseite sind aus einem weichen Gummi.
  • Das Display ist recht informativ, leider scrollen die id3-Tags in einer ziemlich kleinen Zeile mit ca. 15 Zeichen durch.
  • Laufzeit: Nach 10 Stunden auf mittlerer Lautstärke war laut Batterieanzeige im Display noch ca. 20 % von der Gesamtkapazität übrig. Das ist wenig im Vergleich zu den aktuellen Sonys etc., reicht mir aber aus.
  • Erkennung als Massenspeichergerät in Windows XP völlig problemlos. Einfach Ordner auf den Player kopieren und los geht’s. Dank Ordnernavigation fällt die Auswahl der Musik einfach. Sehr positiv, wenn die Papas beim Kodieren der CDs keine ID3-Tags eintippen wollten. :)

Contra:

  • Der Player genehmigt sich teilweise eine lange Gedenksekunde, wenn man z.B. im Hauptmenü einen Punkt wie Musik oder Videos anwählt. Um genau zu sein sind es bei meinem inzwischen voll gefüllten Gerät zwischen vier und fünf Sekunden, wenn man in den Musikmodus wechselt.
  • Das Touchpad ist nichts für große Hände, funktioniert sonst halbwegs ordentlich. Zusammen mit der Verzögerung bei der Eingabe empfinde ich die Bedienung allerdings als schlechtere Lösung im Vergleich zu einem Sandisk E2×0/Fuze.
  • Die Ladezeit ist mit deutlich über vier Stunden (hab leider nicht genau mitbekommen, wann der Akku voll war) zu lang. Die Aufladung des integrierten Lithium-Polymere-Akkus erfolgt über Mini-USB.
  • Die Übertragung der Daten dauerte lange, trotz großer USB 2.0 - Annoncierung auf der Verpackung über eine Stunde für rund 3 GB. Nicht schlimm, aber für Leute, die ständig neue Musik aufspielen, doch nervig.

Für Besitzer hochohmiger Kopfhörer, die gerne sehr laut hören, ist das Gerät übrigens nichts. Schon am Koss Porta Pro mit 60 Ohm erscheint es schwer, sich das Trommelfell zu beschädigen. Für den “Normaluser” sollte dies natürlich kein Problem darstellen. Noch ein paar wichtige technische Daten:

Unterstützt, MP3, WMA, MTV, JPG, BPM, SDHC Micro-SD-Card, 50 Gramm Gewicht, Maße 81,3 x 46 x 11,4 mm.

Insgesamt für 35.- Euro sicherlich eine Option, aber kein klarer Kauf in meinen Augen. Wenn man die beiden Kopfhörerausgänge mag, weil man oft gemeinsam Musik hört, dann kann man zugreifen. 6,5 von 10.

Der Teac MP-480 bei Amazon: http://www.amazon.de/Teac-Tragbarer-Video-Player-TFT-Display-MicroSD-Slot/dp/B001F1TS6A

Review: Acer 24″ AL2423WAtmd mit PVA-Panel für 220.- Euro

Dienstag, 14. April 2009 Superschnäppchen, Tests

Für diejenigen, die einen vernünftigen Arbeitsmonitor suchen, gibt es bei Cyberport gerade ein schönes Angebot: http://www.cyberport.de/item/1037/993/0/132395/item.html

Im Acer AL2423WAtmd steckt ein älteres PVA-Panel, das trotz unansehnlicher Daten den heutigen TN-Paneln deutlich überlegen ist. Spieletauglich ist das gute Stück natürlich auch. Alle Kabel inkl. DVI liegen bei.

Im direkten Vergleich zum Yuraku ist der Acer deutlich dunkler, aber kontrastreicher bei einer weniger störenden Hintergrundbeleuchtung. Einfach nur ganz schnell bestellen und freuen! :)

Duplex- und netzwerkfähiger Farblaserdrucker zum Schnäppchenpreis

Montag, 9. März 2009 Schnäppchen

Von Lexmark gibt es mal wieder eine Cash-Back-Aktion, durch die man den Farblaserdrucker C543dn für rund 170.- € ergattern kann. Eine neue Ladung Toner ist allerdings schon deutlich teurer als der Anschaffungspreis, so dass sich der Kauf nur für Gelegenheitsdrucker mit einem Aufkommen von unter 100 Seiten im Monat lohnt (der mitgelieferte Toner reicht für 2.500 Seiten in Schwarz und 2.000 Seiten in Farbe). Auch sollte im neuen Zuhause genügend Platz für den 21 kg schweren Boliden vorhanden sein. Belohnt wird man mit guter Druckqualität, Duplexfunktion und einem Netzwerkanschluß. USB- oder Netzwerkkabel werden übrigens - wie fast schon üblich - nicht mitgeliefert.

Ich finde es nicht schön, wenn die Druckerhersteller Geräte zu Preisen verkaufen, die weit unter dem Wert der mitgelieferten Toner liegen. Als Konsument wird einem dadurch eine gewisse Wegwerfmentalität anerzogen. Nichtsdestotrotz musste ich bei diesem Preis zugreifen und hoffe, das Thema Drucker für die nächsten fünf Jahre damit erledigt zu haben.

Alle Infos zur Aktion: http://www.lexmark-cashback.de/

Und der obligatorische Preisvergleich: http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/1261486_-c543dn-lexmark.html

Die Aktion läuft noch bis zum 31.03.2009.

Mit dem Pfund geht’s rund!

Sonntag, 4. Januar 2009 Schnäppchen

Nachdem der Wert des britischen Pfunds bereits seit zwei Jahren stetig fällt, hat sich diese Entwicklung seit Anfang November noch einmal deutlich beschleunigt. So liegt der Wechselkurs momentan bei rund 1,05 € pro Pfund und eröffnet damit den Schnäppchenjägern eine Vielzahl von Möglichkeiten. Besonders bei DVDs (auch Blu-rays bzw. HD-DVDs) und Computerspielen können teilweise über 50 % im Vergleich zu den deutschen Preisen gespart werden, auch Elektroartikel wie MP3-Player oder aktuelle Spielekonsolen sind deutlich günstiger zu haben. Für konkrete Angebote empfiehlt sich ein Blick auf eine der inzwischen zahlreichen Schnäppchenseiten wie zum Beispiel myDealZ.

Einige Dinge gibt es zu beachten:

  • Eine Kreditkarte ist empfehlenswert und oft unbedingt notwendig, Zahlungen mit Paypal würde ich aufgrund des sehr schlechten Wechselkurses meiden.
  • Bei Bestellungen aus England fallen weder Zoll noch Umsatzeinfuhrsteuer an. Einige Anbieter wie play.com oder hmv.com versenden aber aus dem Steuerparadies Jersey, bei diesen Lieferungen sollten 22 € nicht überschritten werden.
  • Ungeduldigen dürfte die längere Lieferzeit ein Dorn im Auge sein. Während Amazon.co.uk mit zwei bis drei Werktagen sehr schnell ist, brauchen Sendungen aus Jersey im Normalfall ungefähr eine Woche. Bleibt das Paket im Zoll hängen, kommen noch einmal einige Tage dazu, so daß schnell zwei Wochen zwischen Bestellung und Lieferung vergehen können.
  • Wenn wie bei Spielekonsolen eine Garantie bzw. Gewährleistung des Herstellers von Interesse ist, sollte vorher abgeklärt werden, ob diese europaweit gilt.
  • Viele in Preisvergleichen geführte Anbieter versenden nicht nach Deutschland (die drei oben genannten Anbieter gehören nicht dazu). Auch die Versandkosten sind höchst unterschiedlich und vorher in Erfahrung zu bringen. Während Play.com beispielsweise versandkostenfrei liefert, verlangt hmv.com pro Artikel 2,50 Pfund.
  • Wer unbedingt auf deutsch gucken oder spielen möchte, sollte vorher kurz nachsehen, ob die UK-Version auch eine deutsche Tonspur bzw. Sprachausgabe enthält. Bei Spielen und Blu-rays/HD-DVDs ist das recht oft der Fall, bei normalen DVDs eher selten. Aber ein wenig Englisch hat ja noch keinem geschadet. ;)

Zwei konkrete Beispiele, um den Appetit anzuregen: Die komplette Serie Dawson’s Creek auf DVD gibt es gerade bei Amazon.co.uk für unglaubliche £37,97 (sechs Seasons, 34 DVDs) plus Versandkosten. Ebenfalls bei Amazon.co.uk gibt es Planet Earth: Complete BBC Series auf fünf Blu-rays für £25,47 (absolute Pflicht für jeden, der einen Full-HD-TV und einen Blu-ray-Player besitzt!).

Nekrolog/Nachruf

Dienstag, 2. September 2008 Uncategorized

Ein Nekrolog, auch Nachruf, ist laut Wikipedia eine Würdigung des Lebenswerks eines kürzlich Verstorbenen. In diesem Sinne möchte ich hiermit das Lebenswerk meiner Rottweilerhündin Gina würdigen, die vor kurzem aufgrund von Arthrose und Hüftdysplasie im Alter von nur acht Jahren eingeschläfert werden musste.

Liebe Gina, hiermit gedenke ich Deiner Schlabberzunge, mit der Du unermüdlich die Dich umgebenden Menschen befeuchtet hast und Deinem liebenswerten, lebhaften und fröhlichen Wesen, mit dem Du Deine Umgebung erfreut und in Bewegung gehalten hast. Deine Ballkünste werden nicht in Vergessenheit geraten und wahrscheinlich unübertroffen bleiben.

Mögest Du im Hundehimmel glücklich sein und dort soviel Freude verbreiten, wie zu Deinen Lebzeiten auf der Erde.

Danke für alles, was Du mir beigebracht hast!

Besser als Teamspeak 2? Let’s Mumble!

Dienstag, 2. September 2008 Tests

Mumble ist eine weitere Open Source Alternative zu den bekannten Sprachkonferenzsoftwares Teamspeak und Ventrilo. Ein Vergleichstest zeigte in allen Bereichen deutlich bessere Leistungen als die Konkurrenz. Das heißt vor allem eine niedrigere Verzögerung, die insbesondere für Online-Gamer interessant sein dürfte, gepaart mit einer hörbar besseren Qualität und dazu noch dermaßen umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten, daß einem schwindlig wird. So ist es zum Beispiel möglich, sich während eines Spiels den Namen des gerade Sprechenden anzeigen zu lassen. Ins-Mikrofon-Schnaufer können dadurch sofort identifiziert werden. :)

Also meine lieben Counter-Striker, ETQW’ler, DOTA-Spieler und auch alle anderen, die solch ein Programm gebrauchen können: Probiert es aus, ihr werdet es nicht bereuen!

Alles weitere findet ihr hier: http://mumble.sourceforge.net/

Review mrHandsfree Blue XS Bluetooth Headset

Sonntag, 20. Juli 2008 News

Ich konnte es schon wieder nicht lassen und musste heute bei ibood das extrem kleine und leichte (nur 6g) Bluetooth Headset für 14,95 + 5,95€ bestellen. Der Preis ist heiß, hoffentlich ist es das Headset auch. Bei meinen Blumenkohlohren halten die bisherigen Testobjekte (u.a. Sony Ericsson und Nokia) nämlich nicht wirklich gut. Beim Blue XS liegt scheinbar eine anpaßbare Ohrhalterung bei, mal sehen, wie das klappt!

Nach einigen Wochen des ausgiebigen Testens hat sich leider herausgestellt, daß die insbesondere die Qualität des Mikrofons zu bemängeln ist. Im Vergleich zu Headsets von Nokia und Sony Ericsson übertrug das Blue XS die Sprache leiser und dumpfer. Positiv zu erwähnen sind die wirklich winzigen Maße, die ordentliche Verarbeitung und ein guter Sitz am Ohr (die Ohrhalterung ist zwar nicht anpaßbar, sitzt aber wunderbar). Aufgrund des schlechten Mikrofons ist das Headset aber höchstens eine Option für laut sprechende Wenigtelefonierer. ;)

Review Samsung SGH-E590 - das Handy unter 100€

Sonntag, 20. Juli 2008 Tests

Angesichts von Prepaid-Karten, die das mobile Telefonieren unter 10 Cent pro Minute möglich machen, geht der Trend zwangsläufig zum Zweithandy. Geräte mit zwei SIM-Steckplätzen sind immer noch die Ausnahme und auch der Betrieb von zwei SIM-Karten in einem “normalen” Handy ist leider nur mit erheblichem Aufwand zu bewerkstelligen. Die Suche nach einem Handy unter 100€, das leicht und klein ist, erbringt eine Vielzahl möglicher Modelle ans Tageslicht. Verlangt man aber einen gewissen Komfort, lichtet sich das Feld schnell. So war vor allem Bluetooth ein wichtiges Kriterium für mich, hat sich mein Bluetooth-Headset doch als nützlicher Begleiter erwiesen.

Um es kurz zu machen: In der Preisklasse unter 100€ ragt das Samsung SGH-E590 durch seine Vielzahl an Features heraus wie ein Eisberg im Karibischen Meer. So vereint das nur 65g leichte Handy MP3-Player, Kamera mit 3 Megapixel, UKW-Radio und weitere Dinge unter schlichter Verpackung, die wahrscheinlich nie von mir genutzt werden. Denn eigentlich wollte ich nur Bluetooth! Bis auf die etwas merkwürdig angeordneten Tasten, die eine gewisse Eingewöhnung erfordern, bin ich jedoch rundum zufrieden.

Viele Bilder findet man in diesem englischsprachigen Review: http://www.phonearena.com/htmls/Samsung-SGH-E590-Review-review-r_1797.html

Der Preis ist leider in den letzten Wochen wieder angezogen, nachdem er schon bei knapp über 80€ war. Auch die Anzahl der Anbieter sinkt stetig, es scheint sich also um ein Auslaufsmodell zu handeln, das man eventuell bei Abverkäufen günstig abstauben kann.