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Donnerstag, 19. Mai 2011

Pumis Hardwaretips Mai 2011

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Damit die Website zu Leben erweckt wird, werde ich jetzt monatlich einen Artikel schreiben, in dem über Wissenswertes aus der Hardwarewelt berichtet wird.

Netbooks: Ich freue mich sehr, daß AMD mit dem Fusion C-50/E-350 endlich eine mehr als brauchbare Alternative zum Intel Atom auf den Markt gebracht hat. Ein Lenovo x120e (leider in Deutschland nicht erhältlich) hat mir außerordentlich gut gefallen, es ist mir überhaupt unverständlich, wie jemand noch 10″ Netbooks mit 1024×600 kaufen können. Vor allem die vertikale Auflösung ist einfach zu niedrig. Ein 11,6″ mit 1366 x 768 eignet sich jedenfalls deutlich besser für den Alltag. Dazu kommt im Gegensatz zum Atom eine vernünftige GPU (ATI 6310, in CPU integriert) mit Hardwarebeschleunigung von Videos und Flash zum Einsatz. Im Zusammenhang mit einem HDMI-Ausgang (den Atome leider nicht haben) ist sogar das Abspielen von Full HD Videos auf einem Fernseher möglich. Einzig bei der Akkulaufzeit haben Intels Atome immer noch weit die Nase vorn – hier werden inzwischen ungefähr 6 bis 10 Stunden erreicht. Wem auch 4-6 Stunden ausreichen, bekommt von AMD zurzeit mehr fürs Geld.

Los geht es ab ca. 299.-, mehr hier: Geräte mit 11,6″ und AMD E-350 bei Geizhals

Festplatten: 3,5″-Modelle bieten schon seit längerem 2 TB Speicherplatz und nur langsam erscheinen inzwischen mit 2,5 TB und 3 TB Modelle mit noch mehr Speicherplatz, allerdings zu unverhältnismäßig hohen Preisen. Nachdem Seagate erst im April die Festplattensparte von Samsung übernommen hat und Western Digital einen Monat davor Hitachi, sieht es für die Zukunft eher düster aus – von belebender Konkurrenz kann jedenfalls nicht mehr die Rede sein. Hitachi hat aber erst vor kurzem neue Modelle auf den Markt gebracht und die sind auch meine Empfehlung für alle, die gerade eine Datenplatte brauchen: Hitachi 5k3000 bei Geizhals

On another note: Es gibt immer noch keine 2,5″-HDD in 9,5mm Bauhöhe mit 1 TB Kapazität. Faszinierend, wie lange es manchmal dauert.

CPU – Intel oder AMD: Da ist es momentan recht einfach, Intel für Spiele und andere Hochleistungsaufgaben, AMD als Budgetlösung fü r alles ande

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re. Die neue Generation von Intel (Sandy Bridge) ist sehr gelungen, wenn auch teuer. AMD ist spottbillig und kommt demnächst mit neuen Modellen: Llano hat eine integrierte GPU und dürfte die optimale Lösung für Bürorechner sein. Bulldozer heißt die Variante, die gegen Intels 2500(k) und Co antreten wird – da bin ich sehr gespannt, ob AMD den Anschluß halten kann.

Grafikkarten: Bei den günstigen Officerechner-Grafikkarten ist weiterhin eine ATI Radeon HD 5450 erste Wahl. Minimaler Stromverbrauch (ca. 7 Watt idle und 15 Watt unter Last) bei voller Hardwarebeschleunigung von Videos und Flash und serienmäßig passive Kühlung. Ab rund 25.- Euro, z.B. http://geizhals.at/deutschland/a512504.html

Für die Spieler fällt die Wahl inzwischen relativ schwer. Preis- und Leistungsunterschiede sind relativ proportional zueinander abgestimmt und es gibt für jeden Geldbeutel unzählige Lösungen. Dank geregelter Lüfter und Stromsparmechanismen sind selbst die “dicken” Grafikkarten im Desktopbetrieb leise, unter Last werden allerdings schnell über 200 Watt verbraucht. Dementsprechend bitte auf ein ausreichend dimensioniertes Netzteil achten!

Für rund 120.- Euro und faszinierenderweise schon gute 10.- im Preis gestiegen ist diese Karte für Einsteiger interessant, leider schlecht lieferbar: Sapphire Radeon HD 5850 Extreme

Alternativ gibt es aber für bereits 140.- Euro eine ATI Radeon HD 6870.

Wer mehr Geld ausgeben möchte, ist auch mit einer Geforce 560 Ti (ab ca. 190.- Euro) oder einer ATI Radeon HD 6950 (Version mit 1 GB ist ausreichend, ebenfalls ab ca. 190.-) gut beraten.

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