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Freitag, 24. Juni 2011

Pumis Hardwaretips Juni 2011

Abgelegt unter: News, Tips — Schlagwörter:, — admin @ 18:26

Heute möchte ich etwas zu SSDs sagen, die auch nach mehreren Jahren immer noch ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. Bis vor kurzem war die Situation einfach überschaubar. Intels X25-M war sowohl in Generation 1, als auch in Generation 2 (Postville), das Maß der Dinge. Risikofreudigere Naturen griffen auch gern zu einem der zahlreichen Modelle mit SF-1200-Controller von Sandforce, die in Benchmarks besser abschnitten, dafür aber mit zahlreichen Firmware-Upgrades und höheren Ausfallquoten für Unwohl sorgten. Letztlich gab es mit der RealSSD C300 von Crucial noch eine dritte Alternative, die irgendwo in der Mitte zwischen Intel und Sandforce lag, aber das war es dann auch schon.

Heutzutage ist natürlich alles anders und wie in jedem Bereich in der Konsumwelt ist die Industrie auch auf dem SSD-Markt um völlige Intransparenz bemüht. Man liest viel von 34nm- und 25nm-Flash, die neue Generation an Controllerchips bringt – zumindest auf dem Papier – unheimlich Steigerungsraten bei den Benchmarks und natürlich gibt es auch immer mehr Modelle auf dem Markt. Allein Intel hat inzwischen zwei neue Serien mit verschiedenen Controllern im Programm und natürlich sind auch die X25-M der zweiten Generation noch verfügbar. Doch genug, Kaufberatungen gibt es genug im Internet, hier soll dem Anwender geholfen werden, der nicht verstehen möchte, wie das alles funktioniert und worauf zu achten ist und nach Lektüre von 12 Seiten Text langsam verzweifelt.

Um es kurz zu machen: Es ist letztlich egal, ob eine Intel X25-M, eine Crucial C300 oder die neue m4, eine Vertex 2 oder 3 gekauft wird. Warum? Weil der normale Anwender keine großen Dateien von SSD zu SSD kopiert, bei denen Datenraten von 500 MB/s wirklich eine Rolle spielen. Man kauft eine SSD, um ein System zu haben, das flott und ohne große Verzögerungen reagiert. Und das tut es, egal, ob Intel, OCZ oder Crucial auf der SSD steht. Und ja, es ist wirklich egal, ob die SSD 30000 oder 50000 IOPS (Input/Output Operations per Second) schafft, weil eine normale Festplatte nicht einmal 100 IOPS schafft.

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Also:

  • Kauft eine 60 oder 80 oder 120 GB große SSD und installiert euer Betriebssystem drauf. In der Theorie reichen 60 GB selbst für Windows 7, Office und den üblichen Verdächtigen. Wenn das Lieblingsspiel noch auf die SSD soll, greift man eher zu 80 GB, sollen es 2-3 Spiele oder andere große Anwendungen sein, werden 120 GB attraktiv.
  • Müllt das Ding nicht zu, eine SSD sollte nicht über 80% gefüllt sein. Außerdem, eine Datenplatte mit 2 TB kostet keine 60.- Euro mehr.
  • Erfreut Euch am phänomenalen Geschwindigkeitszuwachs.

Ansonsten hat sich nicht viel getan, das im Mai Gesagte gilt noch. Over and out.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Pumis Hardwaretips Mai 2011

Abgelegt unter: News, Tips — Schlagwörter:, , — admin @ 23:24

Damit die Website zu Leben erweckt wird, werde ich jetzt monatlich einen Artikel schreiben, in dem über Wissenswertes aus der Hardwarewelt berichtet wird.

Netbooks: Ich freue mich sehr, daß AMD mit dem Fusion C-50/E-350 endlich eine mehr als brauchbare Alternative zum Intel Atom auf den Markt gebracht hat. Ein Lenovo x120e (leider in Deutschland nicht erhältlich) hat mir außerordentlich gut gefallen, es ist mir überhaupt unverständlich, wie jemand noch 10″ Netbooks mit 1024×600 kaufen können. Vor allem die vertikale Auflösung ist einfach zu niedrig. Ein 11,6″ mit 1366 x 768 eignet sich jedenfalls deutlich besser für den Alltag. Dazu kommt im Gegensatz zum Atom eine vernünftige GPU (ATI 6310, in CPU integriert) mit Hardwarebeschleunigung von Videos und Flash zum Einsatz. Im Zusammenhang mit einem HDMI-Ausgang (den Atome leider nicht haben) ist sogar das Abspielen von Full HD Videos auf einem Fernseher möglich. Einzig bei der Akkulaufzeit haben Intels Atome immer noch weit die Nase vorn – hier werden inzwischen ungefähr 6 bis 10 Stunden erreicht. Wem auch 4-6 Stunden ausreichen, bekommt von AMD zurzeit mehr fürs Geld.

Los geht es ab ca. 299.-, mehr hier: Geräte mit 11,6″ und AMD E-350 bei Geizhals

Festplatten: 3,5″-Modelle bieten schon seit längerem 2 TB Speicherplatz und nur langsam erscheinen inzwischen mit 2,5 TB und 3 TB Modelle mit noch mehr Speicherplatz, allerdings zu unverhältnismäßig hohen Preisen. Nachdem Seagate erst im April die Festplattensparte von Samsung übernommen hat und Western Digital einen Monat davor Hitachi, sieht es für die Zukunft eher düster aus – von belebender Konkurrenz kann jedenfalls nicht mehr die Rede sein. Hitachi hat aber erst vor kurzem neue Modelle auf den Markt gebracht und die sind auch meine Empfehlung für alle, die gerade eine Datenplatte brauchen: Hitachi 5k3000 bei Geizhals

On another note: Es gibt immer noch keine 2,5″-HDD in 9,5mm Bauhöhe mit 1 TB Kapazität. Faszinierend, wie lange es manchmal dauert.

CPU – Intel oder AMD: Da ist es momentan recht einfach, Intel für Spiele und andere Hochleistungsaufgaben, AMD als Budgetlösung fü r alles ande

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re. Die neue Generation von Intel (Sandy Bridge) ist sehr gelungen, wenn auch teuer. AMD ist spottbillig und kommt demnächst mit neuen Modellen: Llano hat eine integrierte GPU und dürfte die optimale Lösung für Bürorechner sein. Bulldozer heißt die Variante, die gegen Intels 2500(k) und Co antreten wird – da bin ich sehr gespannt, ob AMD den Anschluß halten kann.

Grafikkarten: Bei den günstigen Officerechner-Grafikkarten ist weiterhin eine ATI Radeon HD 5450 erste Wahl. Minimaler Stromverbrauch (ca. 7 Watt idle und 15 Watt unter Last) bei voller Hardwarebeschleunigung von Videos und Flash und serienmäßig passive Kühlung. Ab rund 25.- Euro, z.B. http://geizhals.at/deutschland/a512504.html

Für die Spieler fällt die Wahl inzwischen relativ schwer. Preis- und Leistungsunterschiede sind relativ proportional zueinander abgestimmt und es gibt für jeden Geldbeutel unzählige Lösungen. Dank geregelter Lüfter und Stromsparmechanismen sind selbst die “dicken” Grafikkarten im Desktopbetrieb leise, unter Last werden allerdings schnell über 200 Watt verbraucht. Dementsprechend bitte auf ein ausreichend dimensioniertes Netzteil achten!

Für rund 120.- Euro und faszinierenderweise schon gute 10.- im Preis gestiegen ist diese Karte für Einsteiger interessant, leider schlecht lieferbar: Sapphire Radeon HD 5850 Extreme

Alternativ gibt es aber für bereits 140.- Euro eine ATI Radeon HD 6870.

Wer mehr Geld ausgeben möchte, ist auch mit einer Geforce 560 Ti (ab ca. 190.- Euro) oder einer ATI Radeon HD 6950 (Version mit 1 GB ist ausreichend, ebenfalls ab ca. 190.-) gut beraten.

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